Dass Getragenwerden für ein Baby das höchste der Gefühle bedeutet, ist nichts Neues. Nicht umsonst schleppen Mama oder Papa vor allem in den ersten Wochen und Monaten den Nachwuchs stundenlang auf dem Arm durch die Gegend: Tragen beruhigt, tröstet, bietet Sicherheit und Schutz. Einfacher macht man es sich zu Hause und unterwegs mit einem Tragetuch oder einer Tragehilfe. Nur - welche von den vielen Tragehilfen passt am besten zu Ihnen und Ihrem Baby?
Kleines Plädoyer fürs Tragen
„Oooch, willst Du auf den Arm?!“ - hinter dieser Frage, mit der sich selbst Erwachsene gern noch necken, wenn der Kollege oder die Freundin mal ein bisschen jammert, steckt ein menschliches Grundbedürfnis: Die Vorliebe fürs Getragenwerden. Selbst ältere Kinder flüchten sich auf Mamas oder Papas Arm, wenn sie sich unbekannten Situationen ausgesetzt sehen oder wenn es ihnen schlicht und einfach nicht gut geht: Getragenwerden, das bedeutet Geborgenheit und Sicherheit.
Für Neugeborene und Babys gilt das natürlich erst recht: Sie wurden immerhin neun Monate getragen und sanft geschaukelt, hatten es wohlig warm und eng und spürten Mamas Herzschlag. Vor allem bei Babys, die viel weinen und Anpassungsschwierigkeiten haben, kann Tragen deshalb deutlich zur Entspannung und Beruhigung beitragen.
Dabei ist Tragen nicht nur ein Liebesbeweis fürs Baby, es ist außerdem unglaublich praktisch: Wer einmal mit einem Kinderwagen an einem Samstag zu einer Shopping-Tour in die Stadt aufgebrochen ist, weiß, was gemeint ist. Mit dem Baby im Tragetuch oder in der Tragehilfe sind defekte Aufzüge und Menschenmassen plötzlich kein Problem mehr - und das Argument, man könne mit Baby vor der Brust die neueste Herbstmode ja nicht anprobieren, gilt auch nicht. Schließlich kann ja auch der Papa tragen! Worauf es beim Tragen grundsätzlich ankommt, erklärt unser Videoratgeber:
28.09.2009, 14:25 von
Redaktion |
346 Aufrufe
Kommentare