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Das FenKid-Programm

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Das FenKid-Programm

Das FenKid-ProgrammDas FenKid-Programm wurde entwickelt von der Beratungsstelle für Natürliche Geburt und Elternsein e.V. Es basiert auf der Grundlage der Bewegungsentwicklung, der Sprachförderung und wissenschaftlichen Erkenntnissen der Pädagogin Dr. Emmi Pikler. Emmi Pikler ist bekannt für einen sehr achtsamen, respektvollen Umgang mit Kindern. Drei ihrer Schlüsselbegriffe sind Kommunikation, Kooperation und Kompetenz. Wobei Kommunikation bedeutet, dass man das Kind ansprechen soll, bevor man etwas mit ihm tut. Kooperation bedeutet, dass das Kind schon bei allen möglichen Handlungen mithelfen sollte, bei denen es das kann. Mit Kompetenz ist die Selbstkompetenz des Kindes angesprochen. Es ist besonders stolz auf Dinge, die es sich selbst erarbeitet hat. Dinge, die ihm ein Erwachsener beigebracht hat, kann es nicht mehr selbst lernen.

Was ist FenKid

Es ist ein spezielles Eltern-Kind-Programm, gedacht für junge Eltern, die sich mit anderen Eltern und ihren Babys treffen wollen um Wichtiges über die Entwicklung und Förderung ihrer Säuglinge zu erfahren. Hier sollen die Babys mindestens drei Monate alt sein, bevor sie mit ihren Eltern die Gruppe besuchen. Die Treffen werden von pädagogischen Fachleuten geleitet.

In dem FenKid (Frühentwicklung des Kindes) Programm gibt es viele Ähnlichkeiten zu PEKiP, wenn auch im FenKid zum Teil strengere Richtlinien gelten. Beispielsweise sollten die Babys laut FenKid keinen Schnuller benutzen, während im PEKiP solche Dinge weniger Beachtung finden. Ein weiterer Unterschied ist, dass im PEKiP mehr aktive Anreize gegeben werden für die motorische Entwicklung, während im FenKid die Kinder mehr in Ruhe gelassen werden. Die Babys sollen von sich aus die aktiv werden, was aber eine gute Beobachtung voraussetzt, damit zum richtigen Zeitpunkt die nötige Unterstützung angeboten werden kann.

In regelmäßigen wöchentlichen Treffen werden Spiele, Lieder, Reime, Kniereiter und Fingerspiele nach Anleitung durch die pädagogisch geschulten Fachkräfte ausprobiert. Der Erfahrungsaustausch der Eltern untereinander sowie die Kontakte der Babys miteinander sind hilfreich und vermitteln Sicherheit und Vertrauen im Umgang miteinander.
Fachliche Beratung in Erziehungsfragen und über Entwicklungsvorgänge bekommen die Eltern durch die Gruppenleiter. Bei der Gruppenzusammensetzung wird darauf geachtet, dass die Babys in etwa gleich alt sind. Auf jeden Fall sollte der Altersunterschied nicht mehr als 4 Wochen betragen.

Worauf basiert das FenKid-Programm?

Außer der bereits genannten Emmi Pikler stehen weiterhin Maria Montessori (mit der Idee der vorbereiteten Umgebung) und die Bewegungsschule von Elfriede Hengstenberg Pate bei der Konzeption von FenKid. Auch die Literatur von Jesper Juul findet Berücksichtigung.

Da die FenKid-Kurse sehr schnell ausgebucht sind, empfiehlt sich eine frühe Anmeldung.

Die Kursgebühren für etwa zehn mal 75 Minuten belaufen sich auf rund 100 Euro. Viele Gruppen bleiben zusammen bis die Kinder 2 Jahre alt sind.

15.10.2009, 21:21 von Redaktion | 1012 Aufrufe
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