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Die Nackentransparenzmessung
Die DurchführungIn den meisten Fällen genügt die Ultraschalluntersuchung über die Bauchdecke, doch abhängig von der Lage des Babys und der Gebärmutter kann ein vaginaler Ultraschall einen besser Blick auf das Kind ermöglich. Es handelt sich bei der Nackentransparenzmessung jedoch um eine risikofreie Untersuchung. Die WerteAllgemein gilt am Anfang der 12. Schwangerschaftswoche ein Nackentransparenzwert von bis zu 2,00 mm bis zu 2,8 mm in der 13. – 14. Schwangerschaftswoche als normal. Üblicherweise wächst die Nackentransparenz mit dem Kind. Handelt es sich nun um eine verbreiterte Nackentransparenz mit einem Wert von beispielsweise 2,9 mm muss das nicht unbedingt ein gesundheitliches Problem bedeuten. Natürlich ist der Risikofaktor höher als bei einem Wert von 1,3 mm, doch sind neun von zehn Babys mit einer Nackentransparenz (NT) wischen 2,5 und 3,5 mm völlig gesund. Dennoch erhöht sich bei einer vergrößerten NT das Risiko: Vor allem bei einem Wert ab 3,6 mm besteht eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit, dass das Baby an Trisomie 21, einer anderen Veränderung der Chromosomen oder an einer Herzkrankheit leiden wird. Die ErgebnisseDie Ergebnisse bei der NT-Messung geben an, wie hoch das Risiko einer Erkrankung an Trisomie 21 beim Baby ist. Genauere Informationen darüber wird der behandelnde Arzt/die behandelnde Ärztin geben. Gemeinsam wird dann entschieden, wie weiter vorzugehen ist. Besteht wirklich ein hohes Risiko, dann gibt es zwei Möglichkeiten, um festzustellen, ob das Baby an Trisomie 21 oder einer anderen Chromosenveränderung leidet: die Fruchtwasseruntersuchung (Amniozentese) oder den Chorionzottentest (CVS). Allgemein gilt, dass etwa bei einer von 20 Frauen ein höheres Risiko besteht – die meisten von ihnen gebären allerdings dennoch ein gesundes Baby. Auf jeden Fall werden solche Schwangerschaften als Risikoschwangerschaften eingestuft.
15.10.2009, 21:43 von Redaktion |
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