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Die Stilldemenz – Wenn Mama alles vergisst
Die Verursacher von Wochenbett- oder StilldemenzDie Hormone Auch nach der Geburt spielen die Hormone im Körper der Mutter eine wichtige Rolle. Sie ermöglichen allerdings nicht nur das Einschießen der Muttermilch und ihre ständige Erneuerung, sondern helfen insbesondere dem Gehirn, die anstrengende Geburt zu verarbeiten und vor allem den Geburtsschmerz aus der Erinnerung zu verdrängen. Der Vitaminmangel Gerade die Stillzeit entzieht der Mutter wertvolle Vitamine und Mineralien. Vor allem ein Mangel an Vitamin B12, Folsäure, Zink und/ oder Eisen wirkt sich dabei negativ auf das Erinnerungsvermögen aus, da das Gehirn nicht ausreichend mit den für ihn wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen versorgt wird und somit keine Reserven hat, auf die es zurückgreifen kann. Wenn Sie Ihr Baby also nicht aus Versehen in seinem Kinderwagen im Hausflur vergessen möchten, sollten Sie gerade in der Stillzeit auf die erforderliche Vitaminzufuhr achten und sich dementsprechend gesund ernähren. Hier hilft eine ausgewogene Balance aus nährstoffreichen Vollkornprodukten, frischem Obst und Gemüse, Milch und Eiern sowie natürlich Fleisch und Fisch. Zahlreiche im Internet zu findende Nährstoff-Tabellen geben Ihnen Aufschluss darüber, welche Lebensmittel die meisten der jetzt erforderlichen Vitamine und Mineralstoffe enthalten. Oder Sie fragen einfach Ihre Hebamme, die Ihnen ebenfalls einen einfachen Ernährungsplan zusammenstellen kann. Der Schlafmangel Kaum zu vermeiden ist der dritte Faktor, der sich negativ auf die Leistungsfähigkeit des Gedächtnis auswirkt: Der Schlafmangel, von dem gerade in den ersten Wochen und Monaten der Geburt kaum eine Mutter verschont wird, da der kleine Milchsauger in regelmäßigen Abständen gefüttert bzw. gestillt werden möchte – und das natürlich auch zu nachtschlafender Uhrzeit. Bekommt die Mutter also nicht ausreichend Schlaf, oder wird ihre Tiefschlafphase immer wieder unterbrochen, nehmen ihre Gehirnzellen ihr das wirklich übel und starten ebenfalls unausgeruht und unmotiviert in den nächsten Tag, da auch sie sich nicht ausreichend erholen oder regenerieren konnten. Tipp: Auch das Wickeln in der Nacht ist nur im zwingenden Notfall erforderlich und sollte sonst während der für Mutter und Kind gleichermaßen wichtigen Nachtruhe eher vermieden werden.
28.09.2009, 10:42 von Redaktion |
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