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Homöopathie für Kinder – Ein ErfahrungsberichtIch selbst habe schon vor vielen Jahren immer mehr zur Naturheilkunde gefunden und so war es nur folgerichtig, auch meine Kinder dementsprechend behandeln zu lassen. Da Kinder im Laufe ihrer Entwicklung mit einer Vielzahl von Infekten, kleinen Beeinträchtigungen und Erkrankungen und Verletzungen konfrontiert sind, gibt es fast ständig Handlungsbedarf und der Gedanke, meine Kinder jedesmal schulmedizinisch – und dann oft auch mit Antibiotika – therapieren zu lassen, behagte mir gar nicht. Was ist eigentlich Homöopathie?Im Gegensatz zum Prinzip der Schulmedizin, indem Krankheiten stets mit dem Gegensätzlichen behandelt werden, also zum Beispiel Verbrennungen mit Kälte, Verstopfung mit Abführmittel oder Schmerzen mit Betäubung, arbeitet die Homöopathie mit dem Ähnlichkeitsprinzip. Das bedeutet, dass ein erkrankter Mensch ein Mittel einnimmt, das beim gesunden Menschen genau die Krankheitssymptome hervorrufen würde. Wann können homöopathische Mittel eingesetzt werden?Prinzipiell gehört die Auswahl des richtigen Mittels in die Hände eines ausgebildeten und qualifizierten Homöopathen. Es gibt jedoch, vor allem bei Kindern, bestimmte Erkrankungen, in denen man mit ein wenig Erfahrung gut selbst die sogenannten „Globuli“, die Träger der homöopathischen Mittel, verabreichen kann. Arnika oder Traumeel-Salbe bei VerletzungenEin kleiner Unfall meiner damals drei Wochen alten Tochter, zeigt gut die manchmal verblüffend schnelle Wirkungsweise von homöopathischen Mitteln. Mein Sohn war zwei Jahre alt, als meine Tochter geboren wurde. Als sie drei Wochen alt war, stieß er ihr beim Kuscheln auf dem Sofa aus Versehen mit voller Wucht sein Knie ins rechte Auge. Mit großem Entsetzen sah ich zu, wie das Augenlid in Sekundenschnelle zuschwoll und sich blaurot einfärbte. Nach dem ersten Schreck und dem Trösten und Beruhigen meiner Kinder, trug ich erst die sogenannte Traumeel-Salbe gegen die Schwellung auf das Augenlid meiner Tochter auf und gab ihr anschließend noch fünf Kügelchen Arnika in der Potenz D3, die bei Schmerz und Schwellung wirken. Was gibt es noch?Weitere homöopathische Mittel, die sich bei Kindern zur Selbstmedikation gut eignen sind zum Beispiel Allium Cepa (Küchenzwiebel) bei laufender Nase, Apis Mellifica (Honigbiene) zum Abschwellen von Bienen- und Wespenstichen oder Drosera (rundblättriger Sonnentau) bei krampfartigem Reizhusten. Das sind nur einige Beispiele und es gibt mittlerweile eine ganze Anzahl fundierter Bücher, in denen Anwendung, Dosierung und Wirkungsweise von homöopathischen Mitteln für Kinder gut beschrieben werden.
25.10.2009, 17:41 von fynnmami |
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