Massagen, so kennt man es, sind bei Verspannungen fast immer wohltuend – so auch für die werdende Mutter beim Geburtsvorgang. Hier wirken sie positiv auf die Stimmung, fördern die Durchblutung und können den natürlichen Geburtsschmerz ein wenig lindern. Insbesondere, wenn die Massage von jemandem durchgeführt wird, dem die werdende Mutter vertraut und den sie gerne ihn ihrer Nähe hat – im besten Fall also Kindsvater, Hebamme, ein Familienmitglied oder die Freundin.
Studienergebnisse belegen, dass Massagen der Mama in spe während der Geburt die Angst nehmen und ihre Schmerzen minimieren können. Im Vergleich zu Frauen, die während der Wehen nicht massiert wurden, ging die Geburt insgesamt zügiger voran, war also kürzer als bei Frauen ohne Massagen. Zudem unterstützen Massagen die Atmung unter der Geburt.
Auch sollen die sanften und vertrauten Berührungen während des Geburtsvorgangs positiven Einfluss auf mögliche postnatale Depressionen nehmen. Denn auch hier zeigen die Studienergebnisse, dass die Frauen, die massiert wurden, im Anschluss an die Geburt weniger häufig unter Schwangerschaftsdepression oder Baby-Blues litten.
Wohltuend wirken Schulter-, Rücken-, Hand- oder Fußreflexzonen-Massage. Wobei allerdings darauf zu achten ist, dass die Wehen selbst durch kräftige Bewegungen, die Wehenpausen hingegen mit sanften Berührungen begleitet werden sollten.
08.10.2009, 21:31 von
Redaktion |
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