CommunityKategorien |
Ringelröteln ( Erythema infectiosum)
Symptome:
Krankheitsverlauf:Via Tröpfcheninfektion wird das sogenannte Parvovirus B19 übertragen. Ringelröteln verlaufen in zwei Phasen:Zuerst vermehrt sich das Virus und befällt den gesamten Organismus. In diesem einwöchigen Stadium vermutet keiner die Erkrankung, da ihre charakteristischen Merkmale fehlen. Abgeschlagenheit, Muskelschmerz und erhöhte Temperatur lassen eher einen grippalen Infekt vermuten, in vielen Fällen merkt der Patient gar nichts. Maßnahmen:Auch hier steht kein geeignetes Medikament zur Verfügung. Aber selbst der kindliche Körper kann dieser Virusinfektion Herr werden. Gegen Juckreiz, Fieber und Gliederschmerzen gibt es geeignete Präparate. In manchen Fällen ist Bettruhe angemessen. Zum Schutz von schwangeren Frauen und ihren ungeborenen Kindern wird zur Quarantäne geraten! Komplikationen:Ringelröteln gehen meist unproblematisch vonstatten. Bei Personen mit geschwächter Abwehr oder Blutarmut können langfristige Veränderungen des Blutbildes auftreten. Ferner wurden chronische Gelenkbeschwerden beobachtet. Schwangere Frauen sollten das Virus ernst nehmen. Infizieren sie sich erstmals mit dem Erreger, ist der Fötus in Gefahr. Denn ehe beide Immunsysteme geeignete Antikörper gebildet haben, schreitet die Ausbreitung der Ringelröteln fort. Selten befallen sie dann Mutterkuchen und erreichen über die Nabelschnur das Baby. Sie sabotieren die Blutbildung, das Ungeborene leidet an einer Anämie. Flüssigkeitsansammlungen oder eine Herzschwäche folgen. Vereinzelt kommt es zu Fehl- oder Totgeburten. Zur Rettung des Kindes werden Austauschtransfusionen vorgenommen.Trägt die Mutter Antikörper gegen das Virus in sich, nimmt der Fötus keinen Schaden. Missbildungen oder Behinderungen sind nicht bekannt.
14.10.2009, 00:00 von Redaktion |
24990 Aufrufe
Bewertung:
Tags (21)News
Neueste Artikel
Neueste Benutzer |
Wer ist online?
|
Kommentare