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Stillen mit Stillhütchen

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Stillen mit Stillhütchen

Jahrelang wurde vor dem Einsatz des Stillhütchens gewarnt, da oft Folgeerscheinungen wie beispielsweise eine verringerte Milchmenge, Milchstau, Infektion, Abhängigkeit vom Hütchen, verlängerte Wundheilung bei wunden Brustwarzen auftraten. Aktuelle Studien haben jedoch gezeigt, dass bei sachgemäßer Anwendung das Stillhütchen durchaus sinnvoll und berechtigt ist.  


Wichtig ist, dass das Stillhütchen vor Gebrauch mit warmem Wasser gewärmt und befeuchtet wird, danach hält man es beim Schaftansatz fest, stülpt es um und zieht es kräftig auseinander, damit es mittig auf die Mamille (Brustwarze) aufgesetzt werden kann. So kehrt das Stillhütchen wieder in seine ursprüngliche Form zurück, während es die Brustwarze in den Schaft hineinzieht: Manchmal kann schon hier etwas Muttermilch austreten. Wichtig ist, dass das Baby eine korrekte Mundstellung hat; Es sollte den Mund weit geöffnet haben und nicht nur den Schaft des Stillhütchens (die Brustwarze), sondern auch einen großen Teil des Brustwarzenvorhof im Mund haben – so wird das Hin- und Herrutschen des Stillhütchens vermieden.

07.10.2009, 21:11 von Redaktion | 615 Aufrufe
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