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Von wegen Muttersprache: Kleinkinder lernen das Sprechen vom VaterJetzt ist es nicht nur schriftlich festgehalten, sondern auch wissenschaftlich erwiesen: Wir Frauen reden einfach zu viel. Von wegen MutterspracheKleinkinder erlernen demnach die Muttersprache eben nicht durch die Mutter, sondern durch den Vater. Sie wissen schon, das redegewandte Geschlecht, das in den meisten Fällen sehr viel weniger Zeit mit dem Kind verbringt, das uns selbst nicht selten eher wortkarg erscheint und dem man als Lebenspartnerin oft genug die Antworten auf unsere Fragen aus der Nase ziehen muss. Qualität statt QuantitätDas US-amerikanische Wissenschaftler-Team rund um die Psychologin Lynne Vernon-Feagons vermutet deshalb, dass Kleinkinder durch Sprachspektrum, Wortschatz und das Engagement der Mutter, so viel und so oft wie möglich mit ihrem Kind zu sprechen, schlicht und ergreifend überfordert werden. Was so viel heißt wie: Wir Frauen reden einfach zu viel – zumindest in den ersten drei Lebensjahren unseres Kindes! Die Untersuchung und ihre ErgebnisseInsgesamt wurden 92 Familien mit berufstätigen Männern und Frauen beobachtet und die Sprachfähigkeit ihrer Kinder im Alter von zwei bis drei Jahren untersucht. Dabei zeigte sich eindeutig, dass Väter bei der frühkindlichen Sprachentwicklung innerhalb der ersten drei Lebensjahre der Kinder den entscheidenderen Einfluss haben. Die Empfehlungen zum SpracherwerbLynne Vernon-Feagons kommt zu der Erkenntnis, dass der Erziehungsansatz, schon den Kleinsten der Kleinen in ihren ersten Lebensjahren immer alles en detail erklären zu wollen, eben nicht gerade förderlich, sondern eher überfordernd ist.
28.09.2009, 21:18 von Redaktion |
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